postheadericon Wenn der Tintenvorrat zur Neige geht

Druckerpatronen sind eigentlich nur beim ersten Mal teuer, wenn man sich die Mühe macht, sie selbst nachzufüllen und sich dabei eines größeren Vorrats bedient. Zwar erfordert das eine gewisse Fingerfertigkeit, Geduld und Geschick, doch das Sparpotenzial ist enorm. Die Preise befüllter Patronen zu vergleichen, lohnt sich, die Händler überbieten sich förmlich mit günstigen Angeboten. Auch hier trifft man auf eine ungeheure Vielfalt, die dazu zwingt, das Passende für den richtigen Zweck auszusuchen. Viele Druckerpatronen sind mit anderen Geräten kompatibel, auch leere Kartuschen lassen sich verkaufen. Die Recycling-Quote liegt bislang bei etwa einem Fünftel, ein Wert, der im gesamteuropäischen Vergleich schlecht abschneidet. Sowohl die Wiederherstellung neuer Kartuschen aus unbrauchbar gewordenem Material als auch ihre Neubefüllung schränken den Rohstoffverbrauch ein und senken das Müllaufkommen. Das Leergut im Bereich der Tintenbehälter entwickelt einen gehörigen Marktwert, wenn die Anzahl der Kunden und damit der Umsatz solcher Unternehmen, die das Abfüllen von Tinte zu ihrem Geschäft gemacht haben, weiterhin steigt. Patronen für Laserdrucker enthalten Toner und auch auf diesem Gebiet ist Nachschub beschaffbar, wenn der Originalvorrat zu Ende geht. Hier und da soll es vorkommen, dass dann die Druckqualität sogar noch zunimmt, anderswo wird vom gegenteiligen Effekt berichtet. Wie es mit der Entsorgung aussieht, ist eine andere Frage.